Um die Ausbauziele zu erreichen, ist die Erschließung vieler neuer Flächen für Windparks in kurzer Zeit erforderlich. Grundlage für die Windparkplanung an einem neuen Standort ist die Abschätzung der zu erwartenden Energieerträge sowie die Auswahl geeigneter Windenergieanlagen. Insbesondere eine möglichst korrekte Simulation des Tagesganges ist für tageszeitabhängige Verlustberechnungen oder auch Markt- und Erlösberechnungen unerlässlich. Hier kann ein Windatlas mit detaillierten Winddaten helfen. Die Daten umfassen die Windgeschwindigkeit und Windrichtung über einen bestimmten Zeitraum und an verschiedenen Standorten. 

Der anemos Windatlas mit 1 km horizontaler Auflösung bietet schnelle Ertragsberechnungen auf Zeitreihenbasis, die Bestimmung des Extremwindes sowie die sektoriellen Weibull-Parameter, also die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeiten. Eine Auflösung von 1 km bedeutet, dass das Modell Windinformationen für jeden Quadratkilometer eines Gebiets bereitstellen kann.

Die 20-jährigen Zeitreihen mit 10-minütiger Auflösung des Windatlas eigenen sich besonders für Risikobetrachtungen zur Unterschreitung von garantierten Strommengen in vorgegebenen Zeiträumen. Der neue Windatlas ist für Höhen bis 500 m verfügbar, sodass Pilotprojekte von Höhenwindrädern sowie Flugwindkraftanlagen ebenfalls mit abgedeckt werden.

Über das Webportal awis sind die Informationen zum Windpotential und Ertragsberechnungen bei Berücksichtigung des Abschattungseffektes in Windparks zugänglich. Nach Eingabe der Informationen zum geplanten Windpark (Koordinaten, WEA-Typ, Nabenhöhe) werden in wenigen Minuten Zeitreihen der Windgeschwindigkeit und des Ertrages standortgenau für einen 20-jährigen Zeitraum mit einer zeitlichen Auflösung von 10 Minuten berechnet. 

Weitere Informationen finden Sie auf www.anemos.de und auf der Husum Wind 2025 in Halle 3 Stand C20.

Quelle: anemos

 


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