Austragungsort ist u.a. das Continental TechCenter für Wasserstofftechnologien in Hamburg-Harburg, wo Partnerunternehmen wie BOSCH, Continental, GASCADE, GÖRG und Subsea7 das Event unterstützen. In Fachvorträgen, Workshops und in verschiedenen Werksbesichtigung diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die entscheidenden Weichenstellungen für eine erfolgreiche Energiewende – von technischen Pilotprojekten bis zu regulatorischen Rahmenbedingungen.
„Nicht erst in den vergangenen Tagen klar geworden: Die Energiewende muss auf soliden wirtschaftlichen Füßen stehen, um ökologische Vorteile zu erbringen. Daher betonen wir bei AquaVentus immer gern, Wasserstoff aus Offshore-Wind eine Lösung ist und nicht das Problem – er entlastet die Netze, senkt die Kosten beim Ausbau der Erneuerbaren sowie der Netzinfrastruktur, treibt die industrielle Transformation voran und ist zugleich unsere wirksamste Antwort auf den Klimawandel“,
sagt Robert Seehawer, Geschäftsführer vonAquaVentus. Der AquaSummit zeige, so Seehawer, wie viel Dynamik in der Offshore-Wasserstoffwirtschaft steckt. Hier kommen die Akteure zusammen, die gemeinsam den Weg in eine resiliente, klimaneutrale Energiezukunft ebnen und dabei Wertschöpfung und Wohlstand in Deutschland erzielen wollen.
Politisches Panel: Versorgungssicherheit durch Wasserstoff
Ein zentrales Highlight des AquaSummit 2025 ist die politische Podiumsdiskussion am Abend auf der MS Bleichen zum Thema „Wie kann Deutschland verlässlich mit großen und bezahlbaren Mengen Wasserstoff versorgt werden?“. Unter der Moderation von Lis Blume diskutieren Björn Noack (BOSCH), Friederike Lassen (Vorständin DWV), Simone Peter (Vorständin EREF), Dr. Bernd Weber (EPICO Klimainnovation) sowie Joschka Knut (Staatssekretär, MEKUN-SH) die Frage, wie Deutschland langfristig eine sichere und kosteneffiziente Versorgung mit grünem Wasserstoff aufbauen kann.
Im Mittelpunkt steht dabei die Vision der Nordsee als Energiequelle Europas – ein Thema, das AquaVentus jüngst auch im Positionspapier zur deutsch-britischen Energiepartnerschaft aufgegriffen hat. Mit dem im September in Aberdeen unterzeichneten Memorandum of Understanding mit Hydrogen Scotland hat die Initiative die internationale Zusammenarbeit für Offshore-Wasserstoffproduktion und eine gemeinsame Transportinfrastruktur gestärkt. Damit soll nicht nur die Energiesouveränität Deutschlands, sondern die gesamteuropäische Versorgungssicherheit auf ein neues Fundament gestellt werden.
Inhalte des AquaSummit 2025:
• Projekt-Spotlights: Einblicke in Schlüsselprojekte wie AquaPrimus, Alpha Ventus, HOPE und AquaDuctus zeigen den aktuellen Stand und die Perspektiven der Offshore-Elektrolyse in Nordsee und AWZ.
• Industrie im Fokus: Partnerunternehmen präsentieren neueste Entwicklungen zu Werkstoffen, Laboranwendungen und Technologien zur Erzeugung, Speicherung und zum Transport von grünem Wasserstoff.
• Internationale Zusammenarbeit: Beiträge u. a. von HydePoint aus Norwegen unterstreichen die Bedeutung des Nordseeraums als gemeinsamer europäischer Energieraum.
• Nachhaltigkeit & Naturschutz: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) stellt Förderansätze im Bereich Meeresnaturschutz vor.
Im Anschluss an die inhaltlichen Sessions haben die Teilnehmenden Gelegenheit, bei einer Werksbesichtigung der Continental-Technologiezentren sowie beim Get-together an Bord der MS Bleichen den Austausch fortzusetzen.
Der AquaSummit 2025 ist damit nicht nur ein Branchentreffen, sondern ein Arbeitsforum, um die entscheidenden Fragen zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft praxisnah und gemeinsam zu beantworten.
Quelle: AquaVentus
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